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Ăbereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der WĂźstenbildung
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Das Ăbereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der WĂźstenbildung in den von DĂźrre und/oder WĂźstenbildung schwer betroffenen Ländern, insbesondere in Afrika (kurz auch WĂźstenkonvention, englisch United Nations Convention to Combat Desertification in those Countries Experiencing Serious Drought and/or Desertification, particularly in Africa, UNCCD) ist ein 1994 in Paris unterschriebenes internationales Umweltabkommen zur Vermeidung und Verhinderung von Desertifikationcite-ref-1[1] und Landdegradation.
Die UNCCD ist die einzige globale Konvention, die gemäà der Klassifizierung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) dem Cluster der âLand-Konventionenâ zugeordnet werden kanncite-ref-2[2] und gehĂśrt zusammen mit der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen und dem Ăbereinkommen Ăźber die biologische Vielfalt zu derjenigen Gruppe von Abkommen, welche wichtige Kernziele der Vereinten Nationen repräsentieren.cite-ref-3[3]
Der Konventionstext umfasst 40 Artikel und fĂźnf Anlagen, welche die Umsetzung der Konvention in einen regionalen Kontext stellen. Sinn und Zweck dieses regionalen Fokus ist es, den klimatischen, sozioĂśkonomischen und geografischen Besonderheiten der jeweiligen Region besser gerecht zu werden. Die fĂźnf Regionen sind Afrika (Anlage I), Asien (Anlage II), Lateinamerika und Karibik (Anlage III), NĂśrdlicher Mittelmeerraum (Anlage IV) sowie Mittel- und Osteuropa (Anlage V).
Vorrangiges Ziel der Konvention ist es, in von âDĂźrre und/oder WĂźstenbildung schwer betroffenen Ländern, insbesondere in Afrika, durch wirksame MaĂnahmen auf allen Ebenen, die WĂźstenbildung zu bekämpfen und die DĂźrrefolgen zu mildern, um zur Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung in den betroffenen Gebieten beizutragenâ (Artikel 2 Abs. 1 UNCCD).
Contents
⢠Geschichte
⢠Ziele
⢠Instrumente
⢠Finanzierung
⢠Projekte
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
Ausgehend von der verheerenden DĂźrrekatastrophe in der Sahelzone (1968â1973) entschied die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1974, das Problem der Desertifikation auf internationaler Ebene anzugehen und zu bearbeiten. Auf Antrag Burkina Fasoscite-ref-4[4] beschloss die Generalversammlung im gleichen Jahr die Einberufung einer âDesertifikationskonferenzâ (englisch: United Nations Conference on Desertification UNCOD),cite-ref-5[5] die nach einer zweijährigen Vorbereitungsphase unter Schirmherrschaft des Umweltprogramms der Vereinten Nationen 1977 in Nairobi, Kenia abgehalten wurde.cite-ref-6[6]
Der Aktionsplan zur Desertifikationsbekämpfung
Besucht wurde die Konferenz, auf der erstmals das bis dahin verfßgbare Wissen ßber Ursachen und Ausmaà der Desertifikation einem breiten Publikum vorgestellt wurde, von 94 Staaten und 65 Nichtregierungsorganisationen und endete mit der Verabschiedung eines sogenannten Aktionsplans zur Desertifikationsbekämpfungcite-ref-7[7] (englisch: Plan of Action to Combat Desertification PACD).
Erklärtes Ziel des PACD war es, das Fortschreiten der Desertifikation einzudämmen beziehungsweise den Desertifikationsprozess auf bereits betroffenen Landflächen umzukehren, um dadurch die Produktivität des Bodens in besonders gefährdeten Regionen zum Wohle der Bewohner dauerhaft sicherzustellen. Dabei bezog sich der PACD, welches bis zum Jahr 2000 vollständig umgesetzt sein sollte,cite-ref-8[8] nicht auf bestimmte Klimazonen, sondern auf alle Gebiete, in denen sich Desertifikation ereignete respektive in Zukunft ereignen kÜnnte.cite-ref-9[9]
Hauptadressaten des vom PACD vorgeschlagenen MaĂnahmenkatalogs, der vor allem auf ein verbessertes System der Landnutzung sowie auf die Verbreiterung der desertifikationsbezogenen Wissensbasis abhob, waren vornehmlich nationale Regierungen.cite-ref-10[10] Ihre Aufgabe wäre es gewesen, die MaĂnahmenvorschläge des PACD den jeweiligen nationalen Gegebenheiten anzupassen und mit Hilfe nationaler Ressourcen und Institutionen umzusetzen. VerhältnismäĂig wenig Augenmerk wurde dagegen auf internationale Zusammenarbeit zur Desertifikationsbekämpfung gelegt. Ein konkreter, die Implementation des PACD unterstĂźtzender Finanzierungsplan wurde ebenso nicht aufgenommen.cite-ref-11[11]
Letztendlich gilt der PACD als gescheitert,cite-ref-12[12] wobei dies neben der ungesicherten Finanzierung und dem marginalen politischen Interesse auch dem unverbindlichen Charakter des PACD geschuldet war. Nicht zu unterschätzen ist allerdings die Tatsache, dass das Scheitern des PACD einen wichtigen Beitrag zur Schaffung der UNCCD legte, da belegt werden konnte, dass erfolgreiche Desertifikationsbekämpfung einen globalen und verbindlichen Rahmen benĂśtigt, um die erforderliche Durchschlagskraft von Anti-DesertifikationsmaĂnahmen zu generieren.
Desertifikationsbekämpfung auf der Rio-Konferenz
Im Zuge der 1992 in Rio de Janeiro abgehaltenen Konferenz der Vereinten Nationen Ăźber Umwelt und Entwicklung wurde das Problem der Desertifikation als Teil der Agenda 21cite-ref-13[13] erneut verhandelt. Konnten bei den Konferenzvorverhandlungencite-ref-14[14] Ăźber die inhaltlichen Aspekte des die Desertifikation betreffenden Agendakapitels relativ schnell Einigkeit erzielt werden, schieden sich die Meinungen gleichwohl bei der Frage nach der Notwendigkeit einer globalen Desertifikationskonvention.cite-ref-vgl-2006-15-0[15] Wurde dies von afrikanischer Seite geschlossen gefordert, standen die â[âŚ] OECD Länder [âŚ]âcite-ref-16[16] dieser Idee ablehnend gegenĂźber. Der Grund dafĂźr kann zum einen darin gesehen werden, dass befĂźrchtet wurde, dass eine weitere Konvention, neben den bereits beschlossenen Konventionen, Klima und Biodiversität, zusätzliche Finanzmittel benĂśtigen wĂźrde, die man nicht ohne weiteres gewillt war aufzubringen,cite-ref-vgl-2006-15-1[15] und zum anderen wurde das Problem der Desertifikation nicht als globale, sondern lokale bestenfalls regionale Angelegenheit betrachtet.cite-ref-17[17]
Vorläufig gelĂśst werden konnte diese Diskrepanz erst auf der Konferenz in Rio de Janeiro selbst. Nach schwierigen Verhandlungen und der AnkĂźndigung der Gruppe der 77 inklusive China (G77), der Agenda 21 nur dann zuzustimmen, wenn die Industrieländer ihrerseits die Errichtung einer Konvention zur Desertifikationsbekämpfung billigen wĂźrden,cite-ref-18[18] lenkten zunächst die USA und später die Europäische Gemeinschaft ein. Niedergelegt ist dieses Verhandlungsergebnis in der Agenda 21 in Kapitel 12 § 12.40, in dem es heiĂt:
âDie Generalversammlung soll auf ihrer 47. Tagung ersucht werden, unter ihrer Schirmherrschaft einen zwischenstaatlichen Verhandlungsausschuss einzurichten; dieser soll ein internationales Ăbereinkommen zur Bekämpfung der Desertifikation in den von schweren DĂźrre- und/oder Desertifikationsproblemen heimgesuchten Ländern, insbesondere in Afrika, ausarbeiten, das bis Juni 1994 fertiggestellt sein soll.âcite-ref-19[19]
Wie von der Agenda 21 empfohlen, beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen Ende 1992 auf ihrer 47. Tagung die Einberufung eines internationalen Verhandlungsgremiums (englisch: Intergovernmental Negotiating Committee) mit dem Ziel eine Konvention zur Desertifikationsbekämpfung auszuarbeiten.cite-ref-20[20]
Verhandlung der Konvention
Am 17. Juni 1994 wurde die Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation in den von DĂźrre und/oder Desertifikation schwer betroffenen Ländern, insbesondere in Afrika (englisch: United Nations Convention to Combat Desertification in those countries experiencing serious Drought and/or Desertification, particularly in Africa UNCCD) in Paris angenommen. Dem vorausgegangen waren insgesamt fĂźnf intensive Verhandlungsrunden.cite-ref-21[21] Neben der Frage nach dem FĂźr und Wider einer prioritären Rolle Afrikas unter der Konventioncite-ref-22[22] erwiesen sich besonders die Verhandlungen um die finanzielle Ausstattung der Konvention als konfliktbeladen. Während die G77-Länder einen eigenständigen Fonds, ähnlich der Globalen Umweltfazilität, zur Finanzierung der Desertifikationsbekämpfung favorisierten,cite-ref-23[23] lehnten die OECD-Staaten, insbesondere die EU-Länder diese LĂśsung ab.cite-ref-24[24] MaĂnahmen zur Desertifikationsbekämpfung sollten nicht durch neue zusätzliche Mittel bestritten werden, sondern die zur VerfĂźgung stehenden Gelder, wie beispielsweise Entwicklungshilfegelder sollten effizienter genutzt und durch eine verbesserte Koordination der Geberländer effektiver verteilt werden.cite-ref-25[25] Der gefundene Kompromiss, niedergelegt in Artikel 20 und 21 der Konvention, spiegelt diese Position wider. Zwar verpflichten sich die Vertragsstaaten in Artikel 20 Abs. 2 lit. a der Konvention, âerhebliche Mittelâ zur Finanzierung von Programmen zur Desertifikationsbekämpfung aufzubringen, dennoch liegt der eigentliche Fokus der Artikel 20 und 21 darauf, dass die Mobilisierung von Mitteln vorrangig durch eine verbesserte Koordinierung zwischen Geberländern Entwicklungsländern sowie zwischenstaatlichen und nichtstaatlichen Organisationen erbracht werden soll (Artikel 20 Abs. 4 i. V. m. Artikel 14 Abs. 2 und Artikel 20 Abs. 5 lit. a UNCCD). Um dieses Verfahren zu organisieren und durchzufĂźhren, einigten sich die verhandelnden Staaten auf einen sogenannten Globalen Mechanismus (GM), der gemäà der beschrieben Konzeption nicht Ăźber eigene Finanzmittel verfĂźgt, sondern primär die Aufgabe hat, zur âErhĂśhung der Wirksamkeit und der Leistungsfähigkeit bestehender Finanzierungsmechanismenâ (Artikel 21 Abs. 3 UNCCD) beizutragen.
Im Oktober 1994 wurde die Konvention in Paris zur Unterzeichnung aufgelegt. Nach der Ratifizierung durch den fĂźnfzigsten Staat trat das Abkommen am 26. Dezember 1996 in Kraft. Die erste Vertragsstaatenkonferenz der UNCCD, die zugleich das Ende der sogenannten Interimsperiodecite-ref-26[26] markierte, fand vom 26. September bis 10. Oktober 1997 in Rom statt. Bisher (Stand 2024) kam die COP 16 Mal zusammen, zuletzt zur COP-16 in Riad, Saudi-Arabien.cite-ref-27[27]
Siehe auch
:
Abschnitt âKonferenzen der Vertragsparteienâ
JĂźngste Entwicklungen
Auf der achten Vertragsstaatenkonferenz (COP 8) 2007 beschlossen die Mitgliedsstaaten, mit der Verabschiedung der 10-Jahres-Strategie zur Verbesserung der Konventionsumsetzung eine umfassende Reform der UNCCD. AuslĂśser dieser Reformbestrebungen war eine zunehmende Unzufriedenheit der Vertragsstaaten sowohl mit der schleppenden Konventionsumsetzungcite-ref-28[28] als auch mit der teilweise als intransparent empfundenen Arbeitsweise der UNCCD-Institutionen.cite-ref-29[29] Bemängelt wurde auĂerdem das Fehlen klarer, langfristig angelegter und nachprĂźfbarer Zielvorgaben und Prioritäten.
Seit 2008 befindet sich die Konvention aufgrund der 2007 beschlossenen 10-Jahres-Strategie in einer intensiven Phase der Restrukturierung, deren Ziel es ist, die Konvention, ihre Institutionen und Instrumente auf die Zielvorgaben der Strategie auszurichten.
Eine erste Analyse, ob die Umsetzung der in der neuen Strategie genannten Ziele erfolgreich angelaufen ist, war Gegenstand der neunten Sitzung des Komitees fĂźr die ĂberprĂźfung der Umsetzung der Konvention (englisch: Committee for the Review of the Implementation of the Convention CRIC), die im Februar 2011 in Bonn stattfand. Die Ergebnisse dieses Reviewprozesses, des erstencite-ref-30[30] nach der Annahme der 10-Jahres-Strategie, scheinen â zumindest was das Kerninstrument der Konvention, die Nationalen Aktionsprogramme (englisch: National Action Programme)cite-ref-31[31] betrifft â enttäuschend. Lediglich zwei Vertragsstaaten konnten die Anpassung ihrer nationalen DesertifikationsbekämpfungsmaĂnahmen an die Ziele der neuen Strategie bestätigen.cite-ref-32[32]
FĂźr die jĂźngsten Entwicklungen innerhalb der UNCCD hat die Konvention einen Twitter- und Facebook-Account eingerichtet.
Terminologie der Konvention
Wie alle unter den Vereinten Nationen ausgearbeiteten Abkommen bedient sich auch die UNCCD einer ganz eigenen, speziellen Terminologie, die häufig sperrig formuliert ist und sich entweder nicht auf den ersten Blick erschlieĂen lässt oder aber ein gewisses naturwissenschaftliches Vorverständnis voraussetzt.
Das Konzept beziehungsweise der Begriff der Desertifikation kann auf eine lange Begriffsgeschichte zurĂźckblicken.cite-ref-33[33] Als allgemein verbindlich hat sich die in der Konvention formulierte Definition der Desertifikation etabliert. So definiert die Konvention Desertifikation als âLandverĂśdung in ariden, semiariden und trockenen subhumiden Gebiete infolge verschiedener Faktoren, einschlieĂlich Klimaschwankungen und menschlicher Tätigkeitenâ (Artikel 1 lit. a UNCCD).
Dem folgend meint LandverĂśdung oder Landdegradation âdie Verringerung oder den Verlust der biologischen oder wirtschaftlichen Produktivität und der Vielseitigkeit von natĂźrlich oder kĂźnstlich bewässerten Anbauflächen oder von Wiesen und Weideland, forstwirtschaftlich genutzten Flächen und Wäldern in ariden, semiariden und trockenen subhumiden Gebieten infolge der Nutzung des Landes oder infolge eines einzelnen oder mehrerer miteinander verknĂźpfter Prozesse einschlieĂlich solcher, die sich aus menschlichen Tätigkeiten und Siedlungsmustern ergeben, wie
⢠durch Wind und/oder Wasser verursachte Bodenerosion,
⢠die Verschlechterung der physikalischen, chemischen und biologischen oder wirtschaftlichen Eigenschaften des Bodens,
⢠das Verschwinden des natĂźrlichen Pflanzenbestands auf lange Sichtâ (Artikel 1 lit. f UNCCD).
Vereinfacht gesagt, vermindert und/oder zerstĂśrt Desertifikation bzw. Landdegradation die Produktivität und Widerstandskraft des Bodens. In letzter Konsequenz kĂśnnen die von Desertifikation betroffenen BĂśden weder ihre zahlreichen biologischen Regelungsfunktionen, wie beispielsweise die â[âŚ] Ausfilterung von Stoffen aus dem Niederschlags-, Sicker- und Grundwasser [âŚ] oder die Detoxifikation von Schadstoffenâ,cite-ref-34[34] wahrnehmen, noch fĂźr landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden. Aus streng naturwissenschaftlicher Perspektive ist die Gleichsetzung von Desertifikation und Landdegradation, wie in der Konventionsdefinition vorgenommen, nicht unproblematisch. Desertifikation und Landdegradation haben sowohl einen unterschiedlichen geographischen Zielraum als auch einen unterschiedlichen Zeitablauf. Während der Begriff Desertifikation explizit auf Trockengebiete begrenzt ist und ausdrĂźckt, dass der Boden langfristig irreparabel beschädigt ist, wird der Begriff Landdegradation auch fĂźr kurzzeitig auftretende VerĂśdungserscheinungen benutzt, die in jeder Klimaregion stattfinden kĂśnnen.cite-ref-herman-35-0[35]
Die Ursachen von Desertifikation sind komplex und bis heute nicht vollends geklärt.cite-ref-herman-35-1[35] Der Konventionstext spricht von verschiedenen Faktoren, einschlieĂlich klimatischer und von Menschen verursachter Faktoren.
Insgesamt ist die offizielle Begriffsdefinition der Desertifikation sehr offen und weit gefasst. Theoretisch kann damit jede Ursache fĂźr und jede Form von Bodenverschlechterung unter die Definition der Konvention subsumiert werden.cite-ref-herman-35-2[35] Diese Offenheit bringt Vor- und Nachteile mit sich. Ein Vorteil ist, dass damit dem komplexen Prozess der Desertifikation besser Rechnung getragen werden kann. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr der Beliebigkeit und fehlender Fokussierung.
Die Konvention bezieht sich ausschlieĂlich auf aride, semiaride und trocken subhumide Gebiete. Aride, semiaride und trocken subhumide Gebiete sind âGebiete auĂer polaren und subpolaren Regionen, in denen das Verhältnis der jährlichen Niederschlagsmenge zur mĂśglichen Evapotranspiration im Bereich von 0,05 bis 0,65 liegtâ (Artikel 1 lit. g UNCCD).
Allgemein kennzeichnet der Begriff Aridität die Trockenheit eines Gebietes.cite-ref-36[36] Aride Regionen zeichnen sich dadurch aus, dass im langjährigen Mittel theoretisch mehr Wasser verdunsten kann als tatsächlich an Niederschlag fällt.cite-ref-herman-35-3[35] Sie sind demnach wasserarme Gebiete.cite-ref-herman-35-4[35] Oftmals wird im Zusammenhang mit ariden, semiariden und trockene subhumiden Gebieten auch der Begriff Trockengebiete benutzt. Beachtet werden sollte dabei jedoch, dass zu Trockengebieten auch die hyperariden Gebiete, also die wirklichen Wßsten, zählen. Diese werden allerdings von der Konvention nicht berßcksichtigt. Das ausschlaggebende Kriterium fßr die Bestimmung von ariden, semiariden und trockenen subhumiden Gebieten im Sinne der Konvention ist, dass das Verhältnis von Niederschlagsmenge und Evapotranspiration den Bereich von 0,05 nicht unterschreitet. Dargestellt werden kann dies mit dem sogenannten Aridity Index.
Von der Aridität grundsätzlich zu unterscheiden ist das Phänomen der DĂźrre. Artikel 1 lit. c der Konvention beschreibt die DĂźrre als eine ânatĂźrlich vorkommende Erscheinung, die gegeben ist, wenn der Niederschlag erheblich unter den Ăźblichen verzeichneten Mengen gelegen hat, wodurch ernste hydrologische Ungleichgewichte entstanden sind, die sich nachteilig auf Produktionssysteme auswirken, die sich auf die Ressourcen des Landes grĂźndenâ. Im Gegensatz zu Aridität ist die DĂźrre ein episodisches Kurzzeitphänomen, das nicht auf aride Gebiete beschränkt werden kann, vielmehr Ăźberall auftreten kann.cite-ref-herman-35-5[35] Allerdings sind aride Gebiete wegen ihrer variablen Klimabedingungen und der knappen Wasserressourcen anfälliger fĂźr das Auftreten von DĂźrreperioden.
Bei der Bekämpfung der WĂźstenbildung geht es nicht darum, die WĂźsten fruchtbar zu machen, sondern um MaĂnahmen âzur umweltschonenden, nachhaltigen Bewirtschaftung generell menschlich nutzbarer Landressourcenâ.cite-ref-37[37] Dementsprechend umfasst die Desertifikationsbekämpfung gemäà der Konvention âTätigkeiten, die zur integrierten ErschlieĂung des Landes in ariden, semiariden und trockenen subhumiden Gebieten im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung gehĂśren und folgende Ziele haben:
⢠Verhßtung und/oder Verringerung der LandverÜdung,
⢠Sanierung teilweise verÜdeten Landes,
⢠Wiedernutzbarmachung des durch WĂźstenbildung geschädigten Landesâ (Artikel 1 lit. b UNCCD).
Als betroffene Gebiete definiert die Konvention âaride, semiaride und/oder trockene subhumide Gebiete, die von WĂźstenbildung betroffen oder bedroht sindâ (Artikel 1 lit. h UNCCD). Betroffene Länder sind dementsprechend âLänder, deren Land ganz oder teilweise aus betroffenen Gebieten bestehtâ (Artikel 1 lit. i UNCCD).
Ziel und Instrumente der Konvention
Ziele
Das Ziel der Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD) sind in Artikel 2 des Ăbereinkommens beschrieben:
âZiel dieses Ăbereinkommens ist es, in von DĂźrre und/oder WĂźstenbildung schwer betroffenen Ländern, insbesondere Afrika, durch wirksame MaĂnahmen auf allen Ebenen, die durch internationale Vereinbarungen Ăźber Zusammenarbeit und Partnerschaft unterstĂźtzt werden, im Rahmen einer, mit der Agenda 21 im Einklang stehenden, integrierten Vorgehensweise die WĂźstenbildung zu bekämpfen und die DĂźrrefolgen zu mildern, um zur Erleichterung einer nachhaltigen Entwicklung in betroffenen Gebieten beizutragen. Die Verwirklichung dieses Zieles setzt langfristige, integrierte Strategien voraus, die sich in den betroffenen Gebieten gleichzeitig auf eine Verbesserung der Produktivität des Landes und die Wiedernutzbarmachung, Erhaltung und nachhaltige Bewirtschaftung von Land- und Wasserressourcen konzentrieren, sowie insbesondere auf der Ebene der Gemeinschaften zu besseren Lebensbedingungen fĂźhren.â
Grundsätzlich sind die Ziele der UNCCD mit denen der vorangegangenen BemĂźhungen zur Desertifikationsbekämpfung vergleichbar, wobei die UNCCD allerdings eine wichtige Neuerung einbringt. Nicht nur die Symptome von Degradationsprozessen, sondern gerade auch die der Desertifikation zugrundeliegenden sozio-Ăśkonomischen Ursachen, wie beispielsweise Armut mĂźssen bei der Desertifikationsbekämpfung mit bedacht werden. Insofern misst die Konvention dem Paradigma der nachhaltigen Entwicklung eine besondere Bedeutung zu und kennzeichnet die UNCCD damit explizit als der Agenda 21 und dem Rio-Prozess zugehĂśrig. Konzeptionell, und das war das Novum der 1994 verabschiedeten Konvention, oszilliert die UNCCD zwischen den Schwerpunkten Umwelt und Entwicklungcite-ref-38[38] und bietet damit eine Vielzahl von Ankerpunkten fĂźr eine strategische Desertifikationsbekämpfung. Gemäà dem in Artikel 2 Abs. 4 formulierten Leitbild der âintegrierte[n] Strategienâ sollen nationale Politiken z. B. in den Bereichen Umwelt-, Wirtschafts-, Entwicklungs-, Fiskalpolitik in den fĂźr die Desertifikationsbekämpfung relevanten Punkten analysiert und miteinander verzahnt werden, um so eine kohärente und effektive Desertifikationsbekämpfung bewerkstelligen zu kĂśnnen.
Liegt in der VerknĂźpfung von entwicklungs- und umweltpolitischen Aspekten einerseits die Innovation der UNCCD, ist sie anderseits auch deren Stolperstein, insbesondere was die Umsetzung der Konvention angeht. In der Praxis wird die UNCCD je nach Präferenz entweder als Umweltkonvention oder Entwicklungskonvention oder Mischkonventioncite-ref-39[39] wahrgenommen, was jedoch oftmals zu einer Zersplitterung der anspruchsvollen Zielsetzung fĂźhrt. Fernerhin â und das gilt im Allgemeinen fĂźr multidisziplinäre Herangehensweisen â stellen diese hohe AnsprĂźche an Koordinations- und Kooperationskapazitäten, die im Falle der UNCCD nicht gegeben sind bzw. erst entwickelt werden mĂźssen. Eine weitere Erschwernis ist schlieĂlich, dass trotz aller theoretischen wie praktischen Gemeinsamkeiten zwischen Umweltdegradation und Unterentwicklungcite-ref-40[40] die damit betrauten Organisationen, Ministerien oder Forschungseinrichtungen jeweils unterschiedliche Ansätze, Methoden und Diskurse verfolgen und eine direkte Anschlussfähigkeit dieser verschiedenen Systeme nicht per se gegeben ist.
Nicht zuletzt diese Problematiken fĂźhrten in der Folge zu dem Versuch die strategische Zielausrichtung der UNCCD durch die Erarbeitung einer neuen Strategie zu konkretisieren. Die 10-Jahres Strategie zur Verbesserung der Umsetzung der Konvention (englisch: Ten-year strategic plan and framework to enhance the implementation of the Convention), die 2007 von den Vertragsstaaten angenommen wurde, reformuliert und reorganisiert die durch die UNCCD im Zeitraum von 2008 bis 2018 zu erreichenden Ziele durch:cite-ref-41[41]
⢠erstens eine Zukunftsvision,
⢠zweitens durch langfristig umzusetzende strategischen Ziele und
⢠drittens durch die Benennung von mittelfristig zu realisierenden operativen Zielen
Danach soll folgende Vision die Akteure bei der Umsetzung der UNCCD anleiten: Aufbau einer globalen Partnerschaft mit dem Ziel Desertifikation und Landdegradation, als auch die Effekte von Trockenheit und DĂźrre in den betroffenen Gebieten zu verhindern bzw. abzumildern um so zur Reduzierung von Armut als auch zu Ăśkologischer Nachhaltigkeit beizutragen.
Um diese Zukunftsvision zu erreichen, sollen folgende strategischen Ziele umgesetzt werden:
⢠Verbesserung der Lebensbedingungen der betroffenen BevÜlkerung
⢠Verbesserung des Zustandes der betroffenen Ăkosysteme
⢠Erzeugung eines globalen Nutzen durch eine wirksame Konventionsumsetzung
⢠Mobilisierung von Ressourcen durch den Aufbau von Partnerschaften zwischen nationalen und internationalen Akteuren zur Unterstßtzung der Konventionsumsetzung
Mittelfristig sollen sowohl Vision als auch strategische Ziele durch folgende operative Ziele erreicht werden:
⢠Wirkungsvolle Aufklärungs- und Bildungsarbeit
⢠Herstellung bzw. Erarbeitung von ßberzeugenden politischen Rahmenbedingungen und -richtlinien zur Desertifikationsbekämpfung
⢠Erarbeitung von wissenschaftlichem Basiswissen ßber Desertifikationsprozesse
⢠Kapazitätenaufbau
⢠Finanz- und Technologietransfer
Instrumente
Das Kernelement zur Umsetzung der UNCCD sind die Nationalen Aktionsprogramme (NAP). Der Zweck der ânationalen Aktionsprogrammeâ ist nach Artikel 10 der UNCCD âdie Faktoren, die zur WĂźstenbildung beitragen, sowie praktische MaĂnahmen, die zur Bekämpfung der WĂźstenbildung und zur Milderung von DĂźrrefolgen notwendig sind, zu bestimmen. Die nationalen Aktionsprogramme legen die jeweilige Rolle des Staates, der Ăśrtlichen Gemeinschaften und der Landnutzer, sowie die verfĂźgbaren und benĂśtigten Mittel im einzelnen festâ.
In Artikel 14 der Konvention wird die Ausarbeitung und Durchfßhrung dieser Aktionsprogramme erklärt:
âDie Vertragsparteien arbeiten bei der Ausarbeitung und DurchfĂźhrung von Aktionsprogrammen unmittelbar und Ăźber einschlägige zwischenstaatliche Organisationen eng zusammen. Die Vertragsparteien entwickeln insbesondere auf nationaler Ebene und vor Ort operationelle Mechanismen mit dem Ziel, eine mĂśglichst umfassende Koordinierung zwischen Vertragsparteien, die entwickelte Länder sind, Vertragsparteien, die Entwicklungsländer sind, sowie einschlägig zwischenstaatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, zu gewährleisten, um Doppelarbeit zu vermeiden, ihre Schritte aufeinander abzustimmen und die Hilfe so wirkungsvoll wie mĂśglich zu gestalten.â
Die DurchfĂźhrung der Konvention, also das Erreichen der oben genannten Ziele betrifft vor allem Afrika. Unter BerĂźcksichtigung der besonderen Lage der afrikanischen Länder, in den von Desertifikation und DĂźrre bedrohten Regionen, wird ihnen Vorrang bei der DurchfĂźhrung der Konvention gewährt, was aber nicht heiĂt, dass andere betroffene Entwicklungsländer, in anderen Regionen vernachlässigt werden (Artikel 7 UNCCD).
Die Umsetzung der eigentlichen Projekte, zur Desertifikationsbekämpfung und Milderung von DĂźrrefolgen, die in den NAPs geplant wurden, erfolgt nicht durch die UNCCD selbst. Die Projekte werden von u. a. internationalen Organisationen oder Nichtregierungsorganisationen begleitet oder von den Staaten selbst auf nationaler Ebene durchgefĂźhrt. Neben den nationalen Aktionsprogrammen gibt es auĂerdem noch die sogenannten subregionalen und regionalen Aktionsprogramme. Subregionale und regionale Aktionsprogramme werden von betroffenen Ländern untereinander, in Ăbereinstimmung mit den entsprechenden Anlagen Ăźber die regionale DurchfĂźhrung, ausgearbeitet, damit die nationalen Aktionsprogramme (NAP) aufeinander abgestimmt, ergänzt und wirksamer gemacht werden (Artikel 11 UNCCD).
Mitgliedsstaaten der Konvention
Die 196 VĂślkerrechtssubjekte, die die Konvention ratifiziert haben, sind:
Afghanistan, Ăgypten, Ăquatorial-Guinea, Ăthiopien, Albanien, Algerien, Andorra, Angola, Antigua und Barbuda, Argentinien, Armenien, Australien, Aserbaidschan, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belgien, Belize, Benin, Bhutan, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Botswana, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Burkina Faso, Burundi, Chile, Volksrepublik China, Cookinseln, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Dschibuti, Dominica, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, ElfenbeinkĂźste, Eritrea, Estland, Eswatini, Fidschi, Finnland, Frankreich, Gabun, Gambia, Georgien, Ghana, Grenada, Griechenland, Vereinigtes KĂśnigreich, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Irland, Island, Israel, Italien, Jamaika, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Kap Verde, Kasachstan, Katar, Kenia, Kirgisistan, Kiribati, Kolumbien, Demokratische Republik Kongo, Republik Kongo, Komoren, Kroatien, Kuba, Kuwait, Laos, Lesotho, Lettland, Libanon, Liberia, Libyen, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Nordmazedonien, Malawi, Malaysia, Malediven, Mali, Malta, Marokko, Marshallinseln, Mauretanien, Mauritius, Mexiko, Myanmar, FĂśderierte Staaten von Mikronesien, Moldau, Monaco, Mongolei, Montenegro, Mosambik, Namibia, Nauru, Nepal, Neuseeland, Niederlande, Niger, Nigeria, Nicaragua, Niue, Nordkorea, Norwegen, Ăsterreich, Oman, Osttimor, Pakistan, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Russland, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Sambia, Samoa, San Marino, SĂŁo TomĂŠ und PrĂncipe, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Senegal, Serbien, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Singapur, Slowakei, Slowenien, Salomonen, Somalia, Spanien, Sri Lanka, Sudan, SĂźdafrika, SĂźdkorea, SĂźdsudan, Suriname, Syrien, Tadschikistan, Tansania, Thailand, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschad, Tschechien, TĂźrkei, Tunesien, Turkmenistan, Tuvalu, Uganda, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Vanuatu, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten von Amerika, Vietnam, Zentralafrikanische Republik, Zypern sowie die Europäische Union und Palästina (Staat).cite-ref-42[42]cite-ref-43[43]
Nichtmitgliedsstaaten sind die Vatikanstadt und weitere noch nicht anerkannte Staaten.
Am 28. März 2013 teilte Kanada seinen RĂźcktritt von dem Ăbereinkommen offiziell dem UNO-Generalsekretär mitcite-ref-44[44], dieser RĂźcktritt wurde ein Jahr nach dem Eingang der RĂźcktrittsnotifikation wirksam. Im Dezember 2016 trat Kanada der Konvention wieder bei, was am 21. März 2017 wirksam wurde.cite-ref-45[45]
Institutionen der Konvention
Konferenz der Vertragsparteien (COP)
Die Konferenz der Vertragsparteien wurde mit Artikel 22 der Konvention eingesetzt. Demnach bildet die COP das oberste Gremium des Ăbereinkommens. Im Rahmen ihres Auftrages fasst sie BeschlĂźsse, die notwendig sind, um die wirksame DurchfĂźhrung des Ăbereinkommens zu fĂśrdern. An ihr nehmen alle die Staaten teil, die die Konvention ratifiziert haben; der Vatikan entsendet einen Beobachter.
Die Konferenz der Vertragsparteien fand die ersten vier Male jährlich, seitdem im Zweijahresrhythmus statt.
Aufgaben der Konferenz der Vertragsparteien
Die Konferenz ĂźberprĂźft regelmäĂig die DurchfĂźhrung des Ăbereinkommens und die Wirksamkeit der institutionellen Regelungen. Sie fĂśrdert und erleichtert den Austausch von Informationen zwischen den Vertragsparteien, ĂźberprĂźft die Berichte der Länder zum Fortschritt der Umsetzung der Konvention und gibt Empfehlungen dazu ab.
AuĂerdem kann die Konferenz Nebenorgane einsetzen, die sie, fĂźr die DurchfĂźhrung des Ăbereinkommens, fĂźr notwendig erachtet und ihnen Richtlinien vorgeben.
Weiterhin muss die Konferenz selber ein Programm und einen Haushalt fßr ihre Tätigkeiten genehmigen und sich um die Mitarbeit zuständiger nationaler, oder internationaler, zwischenstaatlicher, oder nichtstaatlicher Stellen kßmmern, um deren Dienste und Informationen benutzen zu kÜnnen (Artikel 22 UNCCD).
Komitee fĂźr die ĂberprĂźfung der Umsetzung der Konvention (CRIC)
2001 wurde, in der ersten Entscheidung zur UNCCD, in der fĂźnften Sitzung der Konferenz der Vertragsparteien in Genf entschieden, ein âKomitee fĂźr die ĂberprĂźfung der Umsetzung der Konventionâ (CRIC), als Nebenorgan der COP einzusetzen. Sie soll der Konferenz der Vertragsparteien durch regelmäĂiges Bewerten der Umsetzung der Konvention assistieren.
Die Aufgaben der CRIC wurden wie folgt dargelegt:
⢠Bestimmen von bewährten Methoden bei der Umsetzung der Konvention.
⢠Die Umsetzung âder Strategieâ beurteilen.
⢠Beurteilen, inwiefern die Vertragsparteien zur Durchfßhrung der Konvention beitragen.
⢠Ihre eigene Leistung und Effektivität abschätzen und ßberprßfen.cite-ref-46[46]
Ständiges Sekretariat
Das Ăbereinkommen setzte mit Artikel 23 der Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation ein ständiges Sekretariat ein.
Das Sekretariat hat folgende Aufgaben:
⢠Es veranstaltet die Tagungen der Konferenz der Vertragsparteien und der Nebenorgane.
⢠Es stellt die ihm vorgelegten Zustandsberichte der Länder zusammen und leitet sie weiter.
⢠Es unterstßtzt die Vertragsparteien, die betroffene Entwicklungsländer sind, bei der Zusammenstellung und Weiterleitung der fßr die COP erforderlichen Informationen.
⢠Es koordiniert seine Tätigkeiten mit den Sekretariaten anderer ĂbereinkĂźnfte und internationaler, zwischenstaatlicher Stellen
⢠Es muss einen Bericht Ăźber seine Tätigkeiten im Rahmen des Ăbereinkommens der COP vorlegen und nimmt von ihr weitere Aufgaben an.
Die UNCCD verfßgt seit der Konferenz in Rom (COP-1) im Jahre 1997 ßber ein ständiges Sekretariat, das seit Januar 1999 seinen Sitz in Bonn hat.cite-ref-47[47] Hier war das Sekretariat zunächst in Haus Carstanjen untergebracht, im Juli 2006 zog es um auf den Bonner UN Campus.cite-ref-48[48] 194 Staaten gehÜrten der Konvention im März 2011 an.
Exekutivdirektoren
⢠1997â2007 Hama Arba Diallo Burkina Faso Burkina Faso
⢠2007â2013 Luc Gnacadja Benin Benin
⢠2013â2019 Monique Barbut Frankreich Frankreich
Ausschuss fĂźr Wissenschaft und Technologie (CST)
Der Ausschuss fßr Wissenschaft und Technologie wurde in Artikel 24 der Konvention der Vereinten Nation zur Bekämpfung der Desertifikation als Nebenorgan der Konferenz der Vertragsparteien eingesetzt.
Er setzt sich aus Regierungsvertretern zusammen, die auf ihrem jeweiligen Zuständigkeitsgebiet fachlich befähigt sind. Der Ausschuss tritt in Verbindung mit den ordentlichen Tagungen der COP zusammen, ist fächerĂźbergreifend und steht allen Vertragsparteien zur Teilnahme offen. AuĂerdem wird eine Liste unabhängiger Sachverständiger, mit Fachkenntnissen und Erfahrungen in den einschlägigen Bereichen, von der COP gefĂźhrt. Diese Sachverständigen kĂśnnen in den Ausschuss und/oder in s.g. Ad-hoc-Gruppen berufen werden. Die Ad-hoc-Gruppen lassen der COP, durch den Ausschuss, Informationen und Gutachten im Bezug auf eine konkrete Frage zukommen. Der Aufgabenbereich des Ausschusses wird von der Konferenz der Vertragsparteien festgelegt:
Der Ausschuss fßr Wissenschaft und Technologie soll der Konferenz der Vertragsparteien Informationen und Gutachten zu wissenschaftlichen und technologischen Fragen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Wßstenbildung und der Milderung von Dßrrefolgen zur Verfßgung stellen (Artikel 24 UNCCD).
Globale Umweltfazilität (GEF)
Die Abteilung fĂźr globale Umweltfazilität (GEF) hat 182 Mitgliedsstaaten â in Partnerschaft mit internationalen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und dem privaten Sektor â, um Umweltthemen weltweit anzusprechen. Als ein unabhängiges Finanzunternehmen gewährt die GEF Entwicklungsländern und Schwellenländern Kredite fĂźr Projekte, die im Bezug zu Biodiversität, Klimawandel, Wasser, LandverĂśdung, der Ozonschicht und organischen Verschmutzungen stehen. Diese Projekte sollen der Umwelt zugutekommen und einen nachhaltigen Lebensstil fĂśrdern.
Die GEF dient als finanzieller Mechanismus u. a. fĂźr die UNCCD.cite-ref-50[50]
Global Mechanism (GM)
Der Global Mechanism wurde gemäà Artikel 21 Abs. 4 eingerichtet, um die Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit bestehender Finanzierungsmechanismen zu erhĂśhen und um die FĂśrderung von MaĂnahmen, die dazu fĂźhren, dass erhebliche finanzielle Mittel, auch fĂźr die Weitergabe von Technologie, in Form unentgeltlicher ZuschĂźsse und/oder zu Vorzugs- oder anderen Bedingungen aufgebracht und den Vertragsparteien, die betroffene Entwicklungsländer sind, zugeleitet werden. Dieser Global Mechanism arbeitet unter Aufsicht und Leitung der Konferenz der Vertragsparteien und ist diesen gegenĂźber verantwortlich. Anfang 2005 wurde Christian Mersmann (Deutschland) zum neuen Managing Director ernannt.cite-ref-51[51]
AuĂerdem gibt es eine Organisation als Rahmenstruktur des Global Mechanism. Diese soll u. a. die Vertragsparteien hinsichtlich innovativer Finanzierungsmethoden und Quellen finanzieller UnterstĂźtzung beraten, interessierten Vertragsparteien und Organisationen Informationen Ăźber mĂśgliche Finanzierungsquellen und -arten zur VerfĂźgung stellen und die Koordinierung zwischen ihnen erleichtern (Artikel 21 UNCCD).
Ăbersicht Ăźber die Konferenzen der Konvention
Konferenzen der Vertragsparteien
⢠COP-1: Rom, Italien, 1997
⢠COP-2: Dakar, Senegal, 1998
⢠COP-3: Recife, Brasilien, 1999
⢠COP-4: Bonn, Deutschland, 2000
⢠COP-5: Genf, Schweiz, 2001
⢠COP-6: Havana, Kuba, 2003
⢠COP-7: Nairobi, Kenia, 2005
⢠COP-8: Madrid, Spanien, 2007
⢠COP-9: Buenos Aires, Argentinien, 2009
⢠COP-10: Changwon, Sßdkorea, 2011
⢠COP-11: Windhoek, Namibia, 2013
⢠COP-12: Ankara, Tßrkei, 2015
⢠COP-13: Ordos, VR China, 2017 (6.-16.9.)
⢠COP-14: Neu-Delhi, Indien, 2019 (2.-13.9)
⢠COP-15: Abidjan, Elfenbeinkßste, 2022 (9.-20.5.)
⢠COP-16: Riad, Saudi-Arabien, 2024 (2.-13.12.)
Konferenzen des Komitees fĂźr die ĂberprĂźfung der Umsetzung der Konvention
⢠CRIC-1: Rom, Italien, 2002
⢠CRIC-2: Havanna, Kuba, 2003
⢠CRIC-3: Bonn, Deutschland, 2004
⢠CRIC-4: Nairobi, Kenia, 2005
⢠CRIC-5: Buenos Aires, Argentinien 2007
⢠CRIC-6: Madrid, Spanien, 2007
⢠CRIC-7: Istanbul, Tßrkei, 2008
⢠CRIC-8: Buenos Aires, Argentinien 2009
⢠CRIC-9: Bonn, Deutschland, 2011
⢠CRIC-10: Changwon, Sßdkorea, 2011
⢠CRIC-11: Bonn, Deutschland, 2013
⢠CRIC-12: Windhoek, Namibia, 2013
⢠CRIC-13: Bonn, Deutschland, 2015
⢠CRIC-14: Ankara, Tßrkei, 2015
⢠CRIC-15: Nairobi, Kenia, 2016
⢠CRIC-16: Ordos, VR China, 2017
⢠CRIC-17: Georgetown, Guyana, 2019
⢠CRIC-18: Neu-Delhi, Indien, 2019
⢠CRIC-19: Bonn, Deutschland, 2021
⢠CRIC-20: Abidjan, CĂ´te dâIvoire, 2022
⢠CRIC-21: Samarkand, Usbekistan, 2023
⢠CRIC-22: Riad, Saudi-Arabien, 2024
Finanzierung
Zur Finanzierung tragen aller Mitgliedsstaaten gemäà ihrer finanziellen Leistungskraft bei.cite-ref-52[52] DarĂźber hinaus kann jeder Vertragsstaat die Arbeit der UNCCD mit freiwilligen Beiträgen unterstĂźtzen. SchlieĂlich zahlt die Bundesrepublik Deutschland als Sitzstaat der Konvention einen zusätzlichen finanziellen Beitrag.
Projekte
2006 war anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Inkrafttretens der UNCCD ein Internationales Jahr der Wßsten und Wßstenbildung.
Jedes Jahr wird am 17. Juni der Welttag der Wßstenbekämpfung (World Day to Combat Desertification) begangen.
Literatur
⢠Andreas Rechkemmer: Postmodern Global Governance: The United Nations Convention to Combat Desertification. Nomos, Baden-Baden 2004. ISBN 3-8329-1032-8. (englisch).
⢠Pierre Marc Johnson, Karel Mayrand, Marc Paquin (Hrsg.): Governing Global Desertification: Linking Environmental Degradation, Poverty And Participation. Ashgate, Aldershot 2006, ISBN 0-7546-4359-X. (englisch)
⢠Elisabeth Corell: The negotiable desert. Expert knowledge in the negotiations of the Convention to Combat Desertification. Department of Water and Environmental Studies, LinkÜping 1999, ISBN 91-7219-467-7. (englisch)
⢠Holtz, Uwe: Role of parliamentarians in the implementation process of the UN Convention to Combat Desertification. A guide to Parliamentary Action, herausgegeben vom UNCCD-Sekretariat, Bonn 2013, ISBN 978-92-95043-69-5.
Weblinks
Commons
: Ăbereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der WĂźstenbildung
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠UN-Organisationen in Bonn
⢠Offizielle UNCCD Homepage (englisch, franzÜsisch, spanisch, deutsch).
⢠Die schleichende Katastrophe. In: Das Parlament. Ausgabe 32â33, 2010.
⢠Youtube-Kanal des UNCCD.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Von der Benutzung der deutschen Ăbersetzung des englischen Wortes desertification âWĂźstenbildungâ sollte aufgrund der assoziativen Nähe zu dem Begriff WĂźste und WĂźstenausbreitung konsequent verzichtet werden. Besser ist es, den Begriff Desertifikation zu benutzen, um deutlich zu machen, dass sich gemäà der Definition der UNCCD die Problematik der Desertifikation eben nicht auf das Ăkosystem WĂźste bezieht und auch nicht die Ausbreitung der natĂźrlichen WĂźsten meint. Vgl. beispielsweise: Mehr als nur Ausbreitung der WĂźsten. Definition und Zahlen zur Desertifikation, https://www.scinexx.de/dossier-detail-67-4.html, abgerufen am 3. Februar 2010.
cite-note-22. â Vgl.: Sekretariat des Umweltprogramms der Vereinten Nation (Hrsg.): Multilateral Environmental Agreements: A summary. Aus: https://www.unep.org/IEG/docs/working%20documents/MEA_summary/IGM-1-INF-1.doc, abgerufen am 30. März 2010, § 15.
cite-note-33. â Pierre Marc Johnson, Karel Mayrand: The United Nations Convention to Combat Desertification in Global Sustainable Development Governance. In: Pierre Marc Johnson u. a. (Hrsg.): Governing Global Desertification: Linking Environmental Degradation, Poverty and Participation. Farnham 2006, S. 1â10 (3f.).
cite-note-44. â Vgl.: Andreas Rechkemmer: The conceptual matrix of the United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD). SWP Working paper 2005/02, Berlin 2005, https://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=1911, abgerufen am 31. Dezember 2009, S. 4.
cite-note-55. â Vgl.: General Assembly Resolution 3337 (XXIX). Abrufbar unter https://www.un.org/documents/ga/res/29/ares29.htm, abgerufen am 31. Dezember 2009.
cite-note-66. â 29. August bis 9. September 1977. Vgl.: General Assembly Resolution 3337 (XXIX). Abrufbar unter https://www.un.org/documents/ga/res/29/ares29.htm, abgerufen am 31. Dezember 2009, S. 4.
cite-note-77. â Der gesamte PACD ist abrufbar unter: United Nations Conference on Desertification: Round up, Plan of Action and Resolutions, United Nations, New York 1978, aus: http://www.ciesin.org/docs/002-478/002-478.html, abgerufen am 31. Dezember 2009.
cite-note-88. â Vgl.: United Nations Conference on Desertification: Round up, Plan of Action and Resolutions, United Nations, New York 1978, aus: http://www.ciesin.org/docs/002-478/002-478.html, abgerufen am 31. Dezember 2009, § 9.
cite-note-99. â Vgl.: United Nations Conference on Desertification: Round up, Plan of Action and Resolutions, United Nations, New York 1978, aus: http://www.ciesin.org/docs/002-478/002-478.html, abgerufen am 31. Dezember 2009, § 8.
cite-note-1010. â Vgl.: United Nations Conference on Desertification: Round up, Plan of Action and Resolutions, United Nations, New York 1978, aus: http://www.ciesin.org/docs/002-478/002-478.html, abgerufen am 31. Dezember 2009, § 17.
cite-note-1111. â Vgl.: United Nations Conference on Desertification: Round up, Plan of Action and Resolutions, United Nations, New York 1978, aus: http://www.ciesin.org/docs/002-478/002-478.html, abgerufen am 31. Dezember 2009, § 104.
cite-note-1212. â Vgl.: Njam, Adil: Negotiating Desertification, in: Pierre Marc Johnson u. a.: Governing Global Desertification: Linking Environmental Degradation, Poverty and Participation, Farnham 2006, S. 59â71 (61).
cite-note-1313. â Desertifikation wurde in Kapitel 12 unter der Ăberschrift Bewirtschaftung empfindlicher Ăkosysteme: Bekämpfung der WĂźstenbildung und der DĂźrren behandelt. Vgl.: https://www.agrar.de/agenda/agd21k12.htm abgerufen am 6. Januar 2010.
cite-note-1414. â Der Konferenz der Vereinten Nationen Ăźber Umwelt und Entwicklungen gingen vier Vorverhandlungsrunden voraus. Insgesamt dauerten die Vorverhandlungen von 1990 bis zum Jahr 1992.
cite-note-vgl-2006-1515. â Vgl.: Njam, Adil: Negotiating Desertification, in: Pierre Marc Johnson u. a.: Governing Global Desertification: Linking Environmental Degradation, Poverty and Participation, Farnham 2006, S. 59â71 (62).
cite-note-1616. â Kjellen, Bo: The Saga of the Convention to Combat Desertification: The Rio/Johannesburg Process and the global responsibility for the drylands, in: Reciel 12 (2) 2003, S. 127â132 (128) aus: Archivierte Kopie (Memento vom 29. November 2011 im Internet Archive), abgerufen am 7. Januar 2010.
cite-note-1717. â Vgl.: Njam, Adil: Negotiating Desertification, in: Pierre Marc Johnson u. a.: Governing Global Desertification: Linking Environmental Degradation, Poverty and Participation, Farnham 2006, S. 59â71 (62); so auch: Kjellen, Bo: The Saga of the Convention to Combat Desertification: The Rio/Johannesburg Process and the global responsibility for the drylands, in: Reciel 12 (2) 2003, S. 127â132, aus: Archivierte Kopie (Memento vom 29. November 2011 im Internet Archive), abgerufen am 7. Januar 2010, S. 128, Earth Negotiation Bulletin (Hrsg.): Desertification and the UN System in: A summary of the proceedings of the organisational session of the INC for the elaboration of an International Convention to Combat Desertification, Vol. 04/No.01, aus: http://www.iisd.ca/vol04/0401000e.html, abgerufen am 8. Januar 2010.
cite-note-1818. â Vgl.: BĂśhm, Nicole: Desertifikation. Zu den Schwierigkeiten der Implementation der UN-Konvention. Fallstudie Namibia, aus: bibliothek.wzb.eu (Memento vom 5. Februar 2015 im Internet Archive), abgerufen am 15. März 2010, S. 17.
cite-note-1919. â Agenda 21 Kapitel 12 Bewirtschaftung empfindlicher Ăkosysteme: Bekämpfung der WĂźstenbildung und der DĂźrren. Agenda 21 in deutscher Ăbersetzung Konferenz der Vereinten Nationen fĂźr Umwelt und Entwicklung im Juni 1992 in Rio de Janeiro â Dokumente -Agenda 21, aus: https://www.agrar.de/agenda/agd21k12.htm, abgerufen am 11. Januar 2010.
cite-note-2020. â Vgl.: General Assembly Resolution A/RES/47/188. Abrufbar unter Archivierte Kopie (Memento vom 29. April 2011 im Internet Archive), abgerufen am 19. Januar 2010.
cite-note-2121. â 1. Sitzung: 24. Mai â 3. Juni 1993, in Nairobi, 2. Sitzung 13.-24. September 1993 in Genf, 3. Sitzung 17.-28. Januar 1994 in New York, 4. Sitzung in 21.-31. März in Genf, 5. Sitzung 6.-17. Juni 1994 in Paris. Vgl.: Earth Negotiation Bulletin (Hrsg.): Summary of 6th Session of the INC for the Elaboration of an International Convention to Combat Desertification 9-18 January 1995, Vol. 04 / No. 65, S. 1f.aus: http://www.iisd.ca/download/pdf/enb0401-99/enb0465e.pdf, abgerufen am 21. Januar 2010.
cite-note-2222. â Vgl.: Corell, Elisabeth: The negotiable desert. Expert knowledge in the negotiations of the Convention to Combat Desertification, Department of Water and Environmental Studies, LinkĂśping 1999, S. 89f.
cite-note-2323. â Vgl.: Njam, Adil: Negotiating Desertification, in: Pierre Marc Johnson u. a.: Governing Global Desertification: Linking Environmental Degradation, Poverty and Participation, Farnham 2006, S. 59â71 (66); Earth Negotiation Bulletin (Hrsg.): North-South divide in: Earth Negotiation Bulletin (Hrsg.): Summary of 5th Session of the INC for the elaboration of an International Convention to Combat Desertification 6-17 June 1994, Vol. 04 / No.55, aus: http://www.iisd.ca/vol04/0455058e.html, abgerufen am 21. Januar 2010.
cite-note-2424. â Earth Negotiation Bulletin (Hrsg.): Divisions within the regional groups, in: Earth Negotiation Bulletin (Hrsg.): Summary of 5th Session of the INC for the elaboration of an International Convention to Combat Desertification 6-17 June 1994, Vol. 04 / No.55, aus: http://www.iisd.ca/vol04/0455059e.html, abgerufen am 1. Februar 2010.
cite-note-2525. â Vgl.: Earth Negotiation Bulletin (Hrsg.): North-South divide in: Earth Negotiation Bulletin (Hrsg.): Summary of 5th Session of the INC for the elaboration of an International Convention to Combat Desertification 6-17 June 1994, Vol. 04 / No.55, aus: http://www.iisd.ca/vol04/0455058e.html, abgerufen am 21. Februar 2010.
cite-note-2626. â Vgl. dazu die Berichterstattung des Earth Negotiation Bulletin fĂźr diesen Zeitraum unter http://www.iisd.ca/vol04/ abgerufen am 17. März 2010.
cite-note-2727. â Die Dokumente aller Vertragsstaatenkonferenzen kĂśnnen abgerufen werden unter Convention â Official documents. UNCCD, abgerufen am 21. Dezember 2024 (englisch).
cite-note-2828. â Vgl.: Kohlmeyer, Christoph/Wyrwinski Ralf: Die Wuestenkonvention: Noch zeitgemäà oder schon ein Relikt? In: entwicklung&ländlicher Raum, 4/2006, aus: @1@2Vorlage:Toter Link/archiv.rural-development.dearchiv.rural-development.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2020. Suche in Webarchiven), abgerufen am 8. April 2010, S. 24â26.
cite-note-2929. â Vgl.: Joint Inspection Unit (Hrsg.): Review of the Management, Administration and Activities of the secretariat of the United Nations Convention to Combat Desertification, JIU/REP/2005?5, Geneva 2005, aus: Archivlink (Memento vom 28. November 2010 im Internet Archive), S. 4.
cite-note-3030. â Insgesamt gab es bis zur Annahme der 10-Jahres Strategie drei Reviewprozesse. CRIC 1 2001 in Rom. Dokumente kĂśnnen unter Archivierte Kopie (Memento vom 24. Januar 2011 im Internet Archive) eingesehen werden. CRIC 3 2005 in Bonn, Dokumente unter: Archivierte Kopie (Memento vom 24. Januar 2011 im Internet Archive) und CRIC 5 2007 in Buenos Aires, Dokumente unter: Archivierte Kopie (Memento vom 24. Januar 2011 im Internet Archive) Alle Webadressen abgerufen am 30. März 2011.
cite-note-3131. â Das nationale Aktionsprogramm ist das Instrument, mit dem die Konvention auf Länderebene umgesetzt werden soll.
cite-note-3232. â Vgl.: United Nations Convention to Combat Desertification (Hrsg.): Preliminary analysis of information contained in reports from affected and developed country Parties, United Nations agencies and intergovernmental organizations and the Global Environment Facility on operational objective 2 of The Strategy, ICCD/CRIC(9)/4, o. O. 2010 aus: Archivierte Kopie (Memento vom 27. Mai 2011 im Internet Archive), S 3-4, abgerufen am 30. März 2010.
cite-note-3333. â Vgl.: Corell, Elisabeth: The negotiable desert. Expert knowledge in the negotiations of the Convention to Combat Desertification, Department of Water and Environmental Studies, LinkĂśping 1999, S. 45â62.
cite-note-3434. â Umweltbundesamt (Hrsg.): Bodenfunktionen, November 2003, aus Archivierte Kopie (Memento vom 2. Oktober 2013 im Internet Archive), abgerufen am 22. März 2010.
cite-note-herman-3535. â Herrman, Stefanie M./Hutchison Charles F.: The Scientific Basis: Links between Land Degradation, Drought, and Desertification, in: Pierre Marc Johnson u. a.: Governing Global Desertification: Linking Environmental Degradation, Poverty and Participation, Farnham 2006, S. 11â25.
cite-note-3636. â Vgl.: Wissenschaft-Online (Hrsg.): Lexikon der Geowissenschaft, Stichwort Aridität, aus: http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/geo/931, abgerufen am 20. März 2010.
cite-note-3737. â BĂśhm, Nicole: Zu den Schwierigkeiten der Implementation der UN-Konvention. Fallstudie Namibia, aus: bibliothek.wzb.eu (Memento vom 5. Februar 2015 im Internet Archive), S. 12, abgerufen am 18. März 2010.
cite-note-3838. â Vgl.: Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (Hrsg.): In Sachen Erde. Ein vereinfachter FĂźhrer zur Konvention zur Bekämpfung der WĂźstenbildung â warum sie notwendig ist und was wichtig und anders an ihr ist, 4. Auflage, 2008, Kapitel 8, S. 22
cite-note-3939. â Vgl.: Joint Inspection Unit (Hrsg.): Review of the Management, Administration and Activities of the Secretariat of the United Nations Convention to Combat Desertification, JIU/REP/2005/5, Geneva 2005, aus: Archivlink (Memento vom 28. November 2010 im Internet Archive), S. 1.
cite-note-4040. â Siehe dazu durchaus kritisch: Way, Sally-Anne: Examining the Links between Poverty and Land Degradation: From Blaming the Poor toward Recognising the Rights of the Poor, in: Pierre Marc Johnson u. a. Governing Global Desertification. Linking Environmental Degradation, Poverty and Participation, Chapter 3, Farnham 2006 S. 27â41 (31ff).
cite-note-4141. â Die folgenden AusfĂźhrungen zu der 10-Jahres-Strategie sind aus dem Englischen Ăźbersetzt und in der Originalsprache unter Archivierte Kopie (Memento vom 23. Mai 2016 im Internet Archive), S. 15â27 abrufbar. Abgerufen am 31. März 2011.
cite-note-4242. â Vgl.: Offizielles Dokument COP 9 Buenos Aires: Archivierte Kopie (Memento vom 30. April 2010 im Internet Archive)
cite-note-4343. â United Nations Treaty Collection. Abgerufen am 29. September 2025 (englisch).
cite-note-4444. â Pressemitteilung des UNCCD-Sekretariat vom 29. März 2013 (Memento vom 7. April 2013 im Internet Archive)
cite-note-4545. â Welcome back, Canada. UNCCD, 21. Dezember 2016, abgerufen am 21. Dezember 2024 (englisch).
cite-note-4646. â Vgl.: Protokoll von COP 5 in Genf. Aus Archivierte Kopie (Memento vom 28. September 2011 im Internet Archive), gelesen am 23. März 2011.
cite-note-4747. â Hermann-Ehlers-StraĂe 10 53111 Bonn,
cite-note-4848. â UNCCD: The UNCCD Secretariat (Memento vom 9. April 2011 im Internet Archive), gelesen am 31. März 2011
cite-note-4949. â Executive Secretary. Abgerufen am 15. August 2024 (englisch).
cite-note-5050. â Vgl.: https://www.thegef.org/gef/whatisgef, gelesen am 23. März 2011.
cite-note-5151. â UNCCD: The Global Mechanism, abgerufen am 30. Mai 2012.
cite-note-5252. â Einen Ăberblick Ăźber die jeweilige HĂśhe des Beitrages kann unter Archivierte Kopie (Memento vom 29. Mai 2011 im Internet Archive) nachvollzogen werden